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Welches Holz fürs Hochbeet?

Wenn Ihr Hochbeet jahre- oder sogar jahrzehntelang halten soll, dann ist die Auswahl des richtigen Holzes von entscheidender Bedeutung. Wir verraten Ihnen, was Sie bei den unterschiedlichen Holzarten beachten müssen:

Hochbeet aus Lärchenholz

Lärchenholz ist seit Jahrzehnten im Gartenbau bewährt, es ist das härteste einheimische Nadelholz. Lärchenholz ist besonders harzhaltig und dichtet somit gut gegen Feuchtigkeit im Außen ab.

 

Außerdem ist es durch den hohen Harzgehalt sehr fest und verformt sich im Laufe der Jahre kaum. Es muss nicht behandelt werden.

 

Mit der Zeit bekommt unbehandeltes Lärchenholz eine silbergraue Färbung. Wenn Ihnen das nicht gefällt, können Sie das Holz abschleifen und mit Hartöl behandeln, dann bleibt die ursprüngliche rötliche Färbung erhalten.

 

Ein Hochbeet aus Lärchenholz braucht durch die große Festigkeit eine Wandstärke von nur 25 mm oder 40 mm und ist daher viel leichter als Hochbeete aus anderen Hölzern

Hochbeet aus Fichte, Kiefer oder Douglasie

Weichere Holzsorten wie Fichte, Kiefer oder Douglasie sind zwar etwas günstiger, verrotten aber viel schneller und müssen daher deutlich stärkere Wände haben. Wir empfehlen bei diesen Holzsorten eine Wandstärke von mind. 80 mm.

 

Außerdem sollten diese Holzarten unbedingt regelmäßig behandelt werden, da sie nicht so resistent gegen natürliche Schädlinge sind. Ein passendes Holzschutzmittel schützt bei diesen Holzarten Ihr Hochbeet vor Nässe, Bläue, Sonneneinstrahlung und Schädlingen/Pilzen.

Noppenfolie als Nässeschutz

Egal, für welches Holz Sie sich entscheiden, an der Innenseite sollten Sie Ihr Hochbeet auf jeden Fall mit Noppenfolie ausgekleiden. Die Noppen schaffen einen Abstand zwischen Holz und Erde und halten so die Feuchtigkeit vom Holz fern. Dadurch ist das Hochbeet auch innen gut vor Verrottung geschützt.

 

Folie ohne Noppen oder auch Vlies wird von vielen Herstellern zur Auskleidung angeboten, weil diese Materialien günstiger sind, als Noppenfolie. bei beiden kann aber schnell Verdunstungsfeuchtigkeit entstehen, die das Holz dauerhaft angreift und zu einer rascheren Verottung des Holzes von der Innenseite her führt.

 

 

Grundsätzlich gilt: Je achtsamer Sie Ihr Hochbeet aus Holz planen und pflegen, desto länger haben Sie Freude daran!

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